Planung

Koffergrundrahmen

Langsam aber sicher werden die Temperaturen wieder zweistellig und auch meine Winterstarre löst sich allmählich. Um die Einkaufsliste für den Stahlhändler schreiben zu können, musste ich erstmal selber ausknobeln, was ich überhaupt brauche, sprich: wie der Hilfsrahmen gebaut werden soll. 

Nach wie vor habe noch keine Lösung für die Treppe zur Eingangstür. Wohl aber verschiedene Ansätze. Für die müsste ich aber teilweise den Koffergrundrahmen an- oder aufsägen und somit schwächen. Und das an einer der schwächsten Stellen des Koffers, nämlich wo die große Türöffnung sein wird. Also bekam der umlaufende Rahmen nicht nur Querstreben verpasst, sondern diese auch wieder Verbindungen miteinander, um den ganzen Treppenbereich herum.

Auch über einfache Möglichkeiten, den Koffer vom LKW runter zu nehmen, habe ich lange sinniert. Für eine Kranverladung hätte ich besser oben feste Ösen dran, doch eine Kranlösung ist nicht das, was ich als „einfach“ bezeichnen würde.
Kurbelstützen gefielen mir von der ersten Minute an. Doch wie freundet man den Koffer so mit den Stützen an, dass sie sich am liebsten garnicht mehr voneinander trennen wollen? Der Grundrahmen wird gerade mal 5cm hoch, da würde ich nicht mit einer langen, außen angeschraubten Stütze dran herum hebeln. Ein Festanbau ist aus verschiedenen Gesichtspunkten Unsinn, außerdem zu unflexibel. Vierkant-Stecklösungen sind einfach und stabil, zudem könnte man auch schnell Kranaufnahmen realisieren. Also einfach 2 Vierkantrohre quer mit in den Koffer einarbeiten und gut.

Die Aufnahmerohre wollte ich zuerst einfach als Vorder- und Hinterkante des Grundrahmens ausführen, das hätte aber einen u.U. riesigen Nachteil gehabt: Würde der Koffer bei irgendeinem Ladevorgang etwas härter mit einer Ecke auf den Boden treffen, könnte das Rohr so deformiert sein, dass man die Stützen nicht mehr einschieben kann. Zudem wären die Hallenbauplatten direkt mit diesem Rohr verbunden und wenn sich das zu einem Parallelogramm stauchte, würde die gesamte Kofferecke in Mitleidenschaft gezogen. Klar, das ist echt der „worst case“, aber ich kann nunmal nicht aus meiner Haut.

Die Lösung war schnell gefunden, nämlich indem ich die Aufnahmerohre einfach über den Grundrahmen versetzte. Als kleine Nachteile ergeben sich zum einen eine schlechte Isolierung der unteren Querkanten. Hinten im Kofferraum nicht dramatisch, vorne unter der Sitzbank leicht nach zu isolieren. Zum anderen ist die ganze Konstruktion der unteren Ecken noch aufwendiger als ohnehin schon. Ich muss den umlaufenden Blechrahmen, an den die Hallenbauplatten geklebt werden sollen, um die Vierkantrohre herum führen.

So sieht das in etwa aus:

Dass die Querholme nicht mit denen des Hilfsrahmens fluchten, ist übrigens tatsächlich Absicht. Die drei Kreuzungspunkte durch die Treppenversteifung ließen sich leider nicht vermeiden. Vielleicht spare ich aber auch die Versteifungen an diesen Stellen aus, um da etwas Luft zu haben.

So, demnächst brauche ich also einen Lieferanten… 🙂

2 Kommentare

  1. Moin,
    musste erst zweimal aufs Datum schaun..ja 2018
    Bei uns hat ’s fast zweistellig..unter Null und 8er aus Nordost, macht umundbei ca. 15 miesegrad oderso.
    Meine Winterstarre löst sich noch nicht..und wenn ich durch die Scheiben schaue (wo ’s noch geht) denke ich dass die auch mal wieder…
    Da kommt schon wieder ’n fetter Schneeschauer quer geflogen..xxeiss auf die Fenster, will ich gar nicht sehen.

    Schönen Sonntag noch,
    wünscht der Tellus

    1. Hi Tellus! Das klingt ja grauenvoll!!! Ich dachte beim heutigen Schnee schon daran, nochmal für einen Monat ins Bett zu kriechen. An Deiner Stelle würde ich es so machen. Sorry für die Störung, schlaf gut! 😉
      Hoffentlich ist es bald vorbei mit der Kälte, damit ich wieder über die Hitze klagen kann. 😀
      Viele Grüße!

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